Schwangerschaftstest & Frühtest – Wie gut kennst du dich aus?

Ein positiver Schwangerschaftstest läutet den Beginn eines neuen, aufregenden Lebensabschnittes ein. Doch wie funktioniert ein solcher Test eigentlich, ab wann liefert er ein sicheres Ergebnis und zu welcher Tageszeit sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden? Antworten auf diese und viele andere Fragen findet ihr in diesem Beitrag.

In diesem Beitrag erhältst du folgende Informationen rund um den Schwangerschaftstest:

  1. Schwangerschaftstest – ab wann?
    1. Ab wann ist ein Schwangerschaftstest zuverlässig?
    2. Ab wann ist ein Schwangerschaftstest sinnvoll?
    3. Wann machst du einen Schwangerschaftstest am besten?
    4. Wann nach Einnistung?
  2. Funktionsweise und Anwendung des Tests
    1. Was wird gemessen?
    2. Wann solltest du den Test durchführen – besser morgens oder abends?
      1. Warum Schwangerschaftstest mit Morgenurin?
    3. Was bedeuten die Striche auf dem Schwangerschaftstest?
    4. Sind Farbabweichungen ausschlaggebend?
    5. Clearblue Ovulations- und Schwangerschaftstests
    6. Was ist eine Verdunstungslinie?
  3. Schwangerschaftsfrühtest & Schwangerschaftstest
    1. Unterschied zum normalen Schwangerschaftstest
    2. Bekannte Hersteller von Schwangerschaftsfrühtests
  4. Schwangerschaftstest kaufen
    1. Clearblue Schwangerschaftstest
    2. Facelle Schwangerschaftstest
    3. Schwangerschaftstest DM
    4. Was ist besser – ein Schwangerschaftstest aus der Drogerie oder der Apotheke?
  5. Schwangerschaftstest online
  6. Wann zum Frauenarzt nach positivem Schwangerschaftstest?
  7. Wer hat den Test wann erfunden?

Schwangerschaftstest – ab wann?

positiver-schwangerschaftstestÜblicherweise ist das Ausbleiben der Regel das erste sichere Anzeichen einer Schwangerschaft. Ab dem ersten Tag der ausbleibenden Menstruation gilt der Schwangerschaftstest daher als zuverlässig.

Da viele Frauen mit Kinderwunsch dem Testergebnis jedoch schon wesentlich früher entgegen fiebern, gibt es mit sogenannten Frühtests die Möglichkeit, schon drei bis vier Tage vor Ausbleiben der Regelblutung positiv zu testen. Durch einen Bluttest beim Frauenarzt lässt sich die Schwangerschaft zudem bereits sechs bis neun Tage nach der Befruchtung feststellen.

Ab wann ist ein Schwangerschaftstest zuverlässig?

Der klassische Urin-Schwangerschaftstest liefert etwa 14 Tage nach der Befruchtung der Eizelle ein sicheres Ergebnis. Also etwa ab dem ersten Tag der erwarteten Periode. Erst dann ist die Konzentration des Schwangerschaftshormons im Urin so hoch, dass der Test ein sehr zuverlässiges Ergebnis liefern kann.

Wer schon früher Bescheid wissen möchte, kann mit einem Schwangerschaftsfrühtest bereits drei bis vier Tage vor der erwarteten Regelblutung testen. Diese Tests sind so sensibel, dass sie bereits kleinste Mengen des Schwangerschaftshormons im Urin erfassen. Der Frühtest weist jedoch eine deutlich höhere Fehlerquote auf. Er zeigt also häufiger ein negatives Ergebnis an, obwohl du eigentlich schwanger bist. Auf Nummer Sicher gehst du daher mit einem Schwangerschaftstest erst nach Ausbleiben der Regel.

Ab wann ist ein Schwangerschaftstest sinnvoll?

Diese Frage lässt sich nur sehr subjektiv beantworten. Natürlich wünscht sich jede Frau mit Kinderwunsch schnelle Gewissheit bezüglich der Schwangerschaft. Deswegen haben die Frühtests durchaus ihre Berechtigung. Zeigt der Frühtest bereits einige Tage vor der erwarteten Regelblutung ein positives Ergebnis ist, kann das als recht sicher bewertet werden, wohingegen ein negatives Ergebnis auch falsch sein kann. Dann heißt es, weiter abzuwarten. Und diese Geduldsprobe kann für eine Frau durchaus belastend sein.

Ein negatives Testergebnis ist weniger sicher als ein positives Ergebnis
Sollte der Test negativ ausfallen, ist eine Schwangerschaft nicht sicher ausgeschlossen. Je nach Zykluslänge und Hormonkonzentration im Urin kann es auch sein, dass ein zweiter Test einige Tage später doch noch positiv ausfällt. Solltest du also keine Periode bekommen und weitere Schwangerschaftsanzeichen feststellen, etwa ein Ziehen in den Brüsten oder Übelkeit, dann lohnt sich die Wiederholung des Tests nach drei bis vier Tagen.

Wann machst du einen Schwangerschaftstest am besten?

Nachdem nun bereits klar ist, dass du idealerweise ab dem ersten Tag der ausgebliebenen Regel oder mit einem Frühtest frühestens vier Tage vorher testen solltest, stellt sich nun noch die Frage nach der passenden Uhrzeit. Je weiter die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist, desto höher ist die Konzentration des Schwangerschaftshormons im Urin. Und dieses Hormon ist natürlich ganztägig messbar. Der Test im Morgenurin ist also nur dann nötig, wenn du bereits vor dem Ausbleiben der Regel testen möchtest. Warum der Morgenurin besonders geeignet ist, erfährst du an dieser Stelle im Beitrag.

Wann nach Einnistung?

Die Einnistung der befruchteten Eizelle erfolgt etwa zwischen dem sechsten und zehnten Tag nach der eigentlichen Befruchtung. Vier bis zehn Tage später, also zwischen dem 14. und 16. Tag nach der Befruchtung, gilt ein Schwangerschaftstest als zuverlässig. Da die meisten Frauen die Einnistung der Eizelle nicht spüren, lässt sich nicht genau sagen, wann sie konkret stattgefunden hat. Als Faustregel gilt daher, dass ein Test etwa zwei Wochen nach dem Eisprung sinnvoll ist.

Funktionsweise und Anwendung des Tests

Der Schwangerschaftstest misst die Konzentration des Schwangerschaftshormons im Urin. Je nach Sensibilität des Tests kann das Ergebnis schon einige Tage vor Ausbleiben der Regel abgelesen werden. Für Frühtests eignet sich der Morgenurin am besten.

Was wird gemessen?

Der Schwangerschaftstest misst die Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG im Urin. Bei HCG ( humanes Choriongonadotropin) handelt es sich um ein Hormon, das direkt zu Beginn einer Schwangerschaft gebildet wird und seine Höchstkonzentration zwischen der zehnten und 12. Schwangerschaftswoche erreicht. HCG ist ausschlaggebend für den Erhalt der Schwangerschaft, es stimuliert den Gelbkörper, Progesteron zu produzieren, welches weitere Eisprünge während der Schwangerschaft verhindert. Ab etwa dem vierten Schwangerschaftsmonat bildet die ausgereifte Plazenta das Progesteron selbst. Zu diesem Zeitpunkt sinkt die HCG-Konzentration wieder deutlich ab.

Wann solltest du den Test durchführen – besser morgens oder abends?

Obwohl die HCG-Konzentration im Urin während der Schwangerschaft natürlich ganztägig messbar ist, wird immer wieder empfohlen, mit dem Morgenurin zu testen. Je weiter eine Schwangerschaft schon fortgeschritten ist, desto höher der HCG-Wert.

Wenn du also erst nach dem Ausbleiben der Regel testest, kannst du das unabhängig von der Tageszeit machen, da die HCG-Konzentration vermutlich schon ausreichend hoch ist. Ein Frühtest liefert hingegen mit dem Morgenurin ein zuverlässigeres Ergebnis.

Warum Schwangerschaftstest mit Morgenurin?

Der Morgenurin, welcher über die gesamte Nacht in der Harnblase gesammelt wurde, enthält die höchste HCG-Konzentration. Darum gilt das Testen am Morgen als am zuverlässigsten, insbesondere dann, wenn du bereits einige Tage vor dem Ausbleiben der Regelblutung testen möchtest.

Was bedeuten die Striche auf dem Schwangerschaftstest?

Ein üblicher Schwangerschaftstest verfügt über zwei kleine Sichtfenster. Nachdem du den Test für einige Sekunden in den Urin gehalten hast, sollte bereits nach einigen Sekunden ein Streifen im ersten Sichtfenster sichtbar werden. Dieser Streifen ist lediglich der Kontrollstreifen und ist mit dem Buchstaben „C“ gekennzeichnet. Er zeigt an, ob der Test funktioniert und ob ausreichend Urin aufgesogen wurde.

Erscheint dieser Kontrollstreifen nicht, spricht das dafür, dass der Test nicht funktioniert hat. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass die Kontrollsubstanz im Test überlagert ist. Auch Schwangerschaftstest haben Verfallsdaten.

Nach einer Wartezeit von zwei bis fünf Minuten kannst du außerdem dein Ergebnis ablesen. Bei positivem Test, wenn du also schwanger bist, erscheint auch im zweiten Sichtfenster, dem so genannten Testbereich und mit einem „T“ gekennzeichnet, ein Strich. Je nach HCG-Konzentration kann dieser heller oder dunkler ausfallen, in jedem Fall aber deutlich sichtbar. Erscheint hingegen kein zweiter Strich, bist du entweder nicht schwanger oder die HCG-Konzentration ist noch nicht hoch genug. Solltest du weiterhin Anzeichen einer Schwangerschaft verspüren, lohnt sich ein zweiter Test nach drei bis vier Tagen.

Sind Farbabweichungen ausschlaggebend?

Ob der zweite Strich auf dem Schwangerschaftstest eher hell oder dunkel ausfällt, hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis. Erscheint der zweite Strich, bist du mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit schwanger. Wenn du am Abend testest oder sogar schon einige Tage vor Ausbleiben der Regel, kann es sein, dass der zweite Strich etwas schwächer ausgeprägt, aber dennoch sichtbar ist. Das liegt einfach nur an der niedrigeren HCG-Konzentration im Urin.

Schwangerschaftstests von Clearblue

Clearblue ist der wohl bekannteste Hersteller von Ovulations- und Schwangerschaftstests. Verschiedene Schwangerschaftstests, vom Frühtest über den Test mit Wochenbestimmung bis hin zum einfachen Test mit sich färbender Spitze, findest du im Angebot von Clearblue.

Bildquelle: sparmedo.de
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Der Clearblue Test mit Wochenbestimmung ist in dieser Form bislang einzigartig. Er zeigt dir an, ob du schwanger bist und in welcher Woche. Eine besonders sichere Anwendung garantiert außerdem der Test mit Färbespitze. Die Testspitze färbt sich nur dann rosa, wenn ausreichend Urin aufgenommen wurde. So gehst du sicher, den Test richtig durchgeführt zu haben. Abgerundet wird das Portfolio mit dem Clearblue Digital, einem Test mit einem kleinen Display, welches die Zeit bis zum Ergebnis anzeigt.

Was ist eine Verdunstungslinie?

Als Verdunstungslinie wird eine dünne hellgraue Linie im zweiten Sichtfenster eines Schwangerschaftstests bezeichnet. Diese Linie zeigt an, an welcher Stelle der HCG-Strich bei positivem Test verläuft und sorgt für Verwirrung, wenn sie fälschlicherweise als Beleg für eine Schwangerschaft gedeutet wird. Ob es die Verdunstungslinie wirklich gibt, scheint jedoch auch eine Glaubensfrage zu sein. Viele Frauen haben noch nie eine solche Linie gesehen, andere hingegen berichten, die Linie erscheine erst nach zehn Minuten, wenn also der Test schon gar kein Ergebnis mehr liefern kann. Seitens der Hersteller werden Verdunstungslinien nicht bestätigt, offensichtlich können sie jedoch auftreten.

Schwangerschaftsfrühtest und Schwangerschaftstest

Wie bereits beschrieben, liefert ein Schwangerschaftstest ab dem ersten Tag der ausbleibenden Regel ein zuverlässiges Ergebnis, wohingegen ein Schwangerschaftsfrühtest schon einige Tage vor der Menstruation anschlägt. Grund hierfür ist die erhöhte Sensibilität gegenüber des Schwangerschaftshormons HCG.

Unterschied zum normalen Schwangerschaftstest

HCG wird in mIU/ml gemessen. Ein normaler Schwangerschaftstest erfasst eine HCG-Konzentration ab etwa 25 mIU/ml. Ein Schwangerschaftsfrühtest reagiert hingegen schon auf geringere Konzentrationen von 10 mIU/ml HCG im Urin. Er kann daher bereits einige Tage früher angewendet werden, wenn der HCG-Spiegel noch nicht sehr hoch ist.

Bekannte Hersteller von Schwangerschaftsfrühtests

Schwangerschaftsfrühtests werden mittlerweile von vielen Herstellern angeboten, auch von Drogerie-Eigenmarken. Zu den namhaftesten Frühtests gehören zum Beispiel:

Clearblue Early oder Clearblue
Plus Schwangerschaftsfrühtest

Bildquelle: sparmedo.de
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Geratherm Early Detect Frühtest

Bildquelle: Geratherm Medical AG
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Femtest Frühtest

Bildquelle: sparmedo.de
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Cyclotest Schwangerschaftsfrühtest

Bildquelle: sparmedo.de
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Schwangerschaftstest kaufen

Vor dem Kauf eines Schwangerschaftstests stellst du dir sicherlich die Frage, welcher am besten ist. Doch darauf gibt es keine Antwort. Denn alle Schwangerschaftstests, egal ob namhafte von Clearblue oder die Hausmarke von Rossmann, funktionieren nach demselben Prinzip.

Die Testmembranen im Inneren der Tests sind mit Antikörpern besetzt, die auf den HCG-Nachweis reagieren. Unterschiede finden sich bei Schwangerschaftstest daher nur im Preis, nicht jedoch in der Funktionsweise oder der Zuverlässigkeit.

Clearblue Schwangerschaftstest

Da Clearblue die bekannteste Marke ist, ist sie zugleich die meistverkaufte. Clearblue bietet normale Schwangerschaftstests und auch Frühtests an. Clearblue ist sowohl in Drogerien wie Rossmann und DM, aber auch in Apotheken erhältlich:

  • normaler Schwangerschaftstest (einschließlich der Tests mit Wochenangabe): Kosten etwa zwischen 10€ und 12€ bei DM, in Online-Apotheken zwischen 7€ und 16€, in Apotheken vor Ort ggf. auch teurer
  • Frühtest: Kosten etwa 6,50€ bei DM, ebenso bei Rossmann, in Online-Apotheken zwischen 5,70€ und 7€, in Apotheken vor Ort ggf. auch teurer

Die Preisspanne variiert je nach gewünschtem Test und Anbieter. Zudem kommt es auch darauf an, wie viele Test in einer Packung enthalten sind.

Facelle Schwangerschaftstest

Facelle ist die Hausmarke von Rossmann. Obwohl der Facelle Schwangerschaftstest auf der Verpackung als Stick-Frühtest bezeichnet wird, ist er laut Anleitung erst ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode zuverlässig. Der Facelle Schwangerschaftstest kostet rund fünf Euro.

Schwangerschaftstest DM

Bei DM bekommst du zum einen natürlich Schwangerschaftstests und Frühtest namhafter Hersteller wie Clearblue. Andererseits führt DM auch Tests der Marken Testamed und PreSense. Von beiden Marken sind normale Tests und Frühtests verfügbar, die preislich bei durchschnittlich drei bis sechs Euro liegen.

Besser einen Schwangerschaftstest aus der Drogerie oder der Apotheke?

Da es bei Schwangerschaftstests keinen Unterschied bezüglich der Funktionsweise und der Zuverlässigkeit gibt, macht es auch keinen Unterschied, wo Du Deinen Test kaufst. Viele Drogeriemärkte führen dieselben Marken wie Apotheken, mit Ausnahme von Hausmarken wie Facelle, die es nur in der Drogerie gibt.

Schwangerschaftstest online

Es klingt zunächst wahrscheinlich etwas unlogisch, denn natürlich kannst du online nicht testen, ob du schwanger bist. Dennoch gibt es Plattformen, die durch das Beantworten schwangerschaftsspezifischer Fragen einen ersten Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft geben können. Diese Online-Tests sind aber weder sehr sinnvoll noch sicher, denn jedes einzelne Symptom einer Schwangerschaft kann letztlich auch der Vorbote der nahenden Regelblutung sein. Ob nun spannende Brüste, schmerzhafte Brustwarzen, ein Ziehen im Unterleib oder im hinteren Rücken – nichts davon deutet sicher auf eine Schwangerschaft hin.

Selbst eine erhöhte Basaltemperatur kann auf einer nahenden Erkältung basieren und nicht auf einer Schwangerschaft.

Gewissheit bringt dir daher nur ein Schwangerschaftstest und der anschließende Besuch beim Frauenarzt. Denn auch, wenn Schwangerschaftstests heute mit einer 99-prozentigen Trefferquote äußerst zuverlässig sind, kann letztendlich nur der Frauenarzt die Schwangerschaft bestätigen.

Wann zum Frauenarzt nach positivem Schwangerschaftstest?

Wenn du zu Hause positiv getestet hast, wird es Zeit für den Frauenarzttermin. Je nach Stadium der Schwangerschaft solltest du aber noch nicht zu viel erwarten. Hast du beispielsweise einen Frühtest gemacht, der positiv war, ist es wahrscheinlich, dass auch beim Frauenarzt auf dem Ultraschall noch nichts zu sehen ist. Der Frauenarzt wird dann ebenfalls einen Urin- oder einen Bluttest machen, um die Schwangerschaft zu bestätigen. Im Ultraschall lässt sich die Fruchthülle etwa ab der fünften bis sechsten Schwangerschaftswoche sehen.

Wer hat den Schwangerschaftstest wann erfunden?

Die Möglichkeit, eine Schwangerschaft mittels Urintest daheim festzustellen, besteht erst seit den 70er Jahren. Doch bereits die alten Ägypter nutzten intuitiv den Urin der Frau, um festzustellen, ob sie schwanger ist. Sie wickelten Gersten- und Weizensamen in ein Stofftuch. Die Frau urinierte auf dieses Tuch und wenn Gerste oder Weizen zu keimen begannen, ging man davon aus, sie sei schwanger. Begann hingegen keines der Getreide zu keimen, galt die Frau als nicht schwanger.

Heute hast du es natürlich deutlich einfacher. Ende der 60er Jahre erfand die US-amerikanische Grafikdesignerin Margaret Crane den Prototyp des ersten Heimschwangerschaftstests, der seinerzeit noch aus einem Glas, einer Pipette und einem Testplättchen bestand. Aus diesem Prototyp entwickelten Forscher und Frauenärzte nach und nach den heutigen Schwangerschaftstest.

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