Schwangerschaftsupdate: die ersten 12 Wochen sind um

Oh mein Gott – wie die Zeit vergeht – eigentlich fand ich, dass sich diese drei Monate ewig hingezogen haben, aber wenn ich mir die Zahl auf der Zunge zergehen lasse, ist ein Drittel der Schwangerschaft schon geschafft. Lest in diesem Beitrag mehr über meine ersten 3 Monate der Schwangerschaft.

Das ist auch das, was mir meine Freundinnen gesagt haben, weil ich des Öfteren gemeckert habe, dass die ersten Wochen gefühlt gar nicht vergehen. Wahrscheinlich, weil ich am liebsten der ganzen Welt erzählen würde, dass ein kleines Gummibärchen in mir wächst.

„Du wirst dich nach dieser Zeit zurücksehnen, denn die nächsten Monate vergehen wie im Flug.“

Ich bin wirklich gespannt, wie sich die bevorstehenden Wochen entwickeln. Teilweise ist wohl auch meine Ungeduld schuld, da ich eifrig jeden Tag vorm Spiegel stehe, um zu sehen, ob mein Bauch schon wächst.

„Gedulde dich, das dauert noch und fängt erst etwa im 4. Monat an“, heißt es in meiner Mädelsrunde. „Bei Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, vergeht in der Regel eine ganze Weile, ehe der Bauch wächst. Bei Frauen, die bereits ein Kind haben, geht es für gewöhnlich schneller“, meint meine Frauenärztin. Ok, also warte ich, bis sich was tut. 🙂

„Wir gehts dir denn so? Ist dir schlecht, bist du müde oder hast du Stimmungsschwankungen?“

Das ist eigentlich die häufigste Frage, die mir bisher gestellt wurde. Klar, man sieht noch nichts und zu fragen, wie groß das Ungeborene schon ist, ist zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht so interessant. 🙂

Typische Schwangerschaftsbeschwerden ja, aber alles in Maßen

Glücklicherweise bin ich bisher relativ glimpflich davongekommen und von solch unangenehmen Beschwerden, die zum Teil auch mit Einschränkungen verbunden sind – wie Schwangerschaftsübelkeit, verschont geblieben. Isabel vom Blogzine Little Years oder Sabrina vom Babykeks-Blog haben mit Schwangerschaftsübelkeit leider ganz andere Erfahrungen gemacht.

Einige Symptome waren bzw. sind immer noch unangenehm und störend, aber in jedem Fall erträglich. Trotzdem gibt es 4 Schwangerschaftsbeschwerden, auf die ich am liebsten verzichetet hätte. Bis auf das Brustspannen haben alle Beschwerden etwa ab der 5. Woche begonnen. Seitdem habe ich mit Folgendem zu tun:

  • Brustspannen und starke Berührungsempfindlichkeit im Brustbereich
  • Brustvolumen hat sich vergrößert
  • starke Müdigkeit & Abgeschlagenheit
  • verstärkter Appetit & vermehrt Hunger auf herzhafte Kost (normalerweise bin ich das komplette Gegenteil und eher Naschkatze)
  • häufiger Harndrang
  • Verstopfung
  • gelegentliche sehr sentimentale Momente (an denen ich wie aus dem Nichts anfangen könnte zu heulen)
  • ab und an leichtes Ziehen der Mutterbänder
  • Rückenschmerzen

Ab der 10. Woche hat es sich etwas gewandelt. Mittlerweile sind einige meiner Beschwerden zurückgegangen oder sogar ganz verschwunden. Weiterhin geblieben sind die Berühungsempfindlichkeit der Brüste in gleicher Intensität wie zu Beginn und der verstärkte Appetit auf herzhaft. Außerdem esse ich nach wie vor mehr. Die Müdigkeit ist glücklicherweise zurückgegangen, wenn auch nicht weg. Abends auf der Couch schlafe ich regelmäßig weg, aber diese Antriebslosigkeit über den gesamten Tag ist verschwunden.

Natürlich variieren die Beschwerden von Frau zu Frau – vielleicht geht es euch total gut und ihr verspürt kaum etwas. Die liebe Ramona von Ramona’s Beauty Blog beschreibt die ersten 3 Monate als entspannt und bis auf ein paar kleine Ausnahmen beschwerdefrei.

Mein Bauch in der 12. Schwangerschaftswoche

Hier findet ihr aktuelle Bilder von meinem Bauch in der 12. Woche. Wirklich etwas sehen kann man bisher noch nicht, auch wenn ich schon ganz gespannt drauf warte. 🙂 Der Bauch, der jetzt da ist, ist wohl eher durch meinen guten Hunger in den vergangenen Wochen entstanden und zum Teil auch auf mein Hohlkreuz und meine Haltung zurückzuführen. Aber zumindest habt ihr so für die nächsten Monate einen Vergleich:
12-wochen-schwanger-bauch

12-wochen-schwanger-bauch-seitlich

Termine beim Frauenarzt

Innerhalb dieser 3 Monate hatte ich drei Termine beim Frauenarzt.

1. Termin am 28.9.16 – Schwangerschaft bestätigt

  • Yippie, es hat im wahrsten Sinne des Wortes gefruchtet und meine Schwangerschaft wurde bei diesem Termin in der 5. Woche bestätigt. Auch, wenn es nur ein minikleiner schwarzer Punkt war, den ich beim Ultraschall sehen konnte – damit wurde mir die Schwangerschaft bestätigt.
  • Ein Ultraschallbild gab es noch nicht – sicherlich, weil es noch zu früh war und keine Bindung meinerseits aufgebaut werden sollte.

2. Termin am 13.10.16 (7. SSW) – sind Herztöne hörbar?

  • Das war ein sehr emotionaler Moment, der bei meinem zweiten Arztbesuch in der 7. Woche erfolgte. Eben, weil die 5. Woche noch recht früh war, sollte ich der 7. Woche nochmal vorbeikommen, um zu prüfen, ob Herztöne vorhanden sind und weil man dann schon mehr sehen konnte. Als meine Ärztin dann die Herztöne anmachte, sind mir gleich ein paar Tränchen gekullert – das war ein Moment, der die Schwangerschaft an sich nochmal realer und greifbarer erscheinen ließ.
  • Das kleine Leben in mir war nun schon wieder gewachsen (ich hab leider vergessen, wie „groß“ es zu diesem Zeitpunkt war)
  • Ich erhielt außerdem mein erstes Ultraschallbild – auch wenn man nicht viel erkennen kann – es ist auf jeden Fall etwas zu sehen – der breitere Strich auf der linken Seite 🙂

  • Zudem wurden die ersten Vorsorgeuntersuchungen gemacht, ich musste Urin abgeben, Blutdruck wurde gemessen und Blut abgenommen. Die Ergebnisse würden in ein paar Tagen da sein, wenn sich die Praxis nicht meldet, wäre alles in Ordnung.

3. Termin am 02.11.16 (10. SSW) – ich bekomme meinen Mutterpass

  • Wie bei jeder Untersuchung (auch die, die noch folgen) musste ich Urin abgeben, außerdem wurde mein Blutdruck gemessen und ich wurde gewogen.
  • Bei diesem Arztbesuch, also in der 10. Woche, erhielt ich endlich meinen Mutterpass.
  • Glücklicherweise waren alle Untersuchungen, die beim letzten Besuch gemacht wurden in Ordnung.
  • Die Untersuchungsergebnisse wurden dort eingetragen und mir der Mutterpass dann ausgehändigt. Jetzt kann ich endlich etwas in den Händen halten. Der Mutterpass wird mich nun während der gesamten Schwangerschaft begleiten und alle Untersuchungen festhalten.
  • Ich habe mein 2. Ultraschallbild erhalten. Der kleine Mensch ist nun etwa 3cm groß und hat die Größe eines Gummibärchens. Ich finde, dass man bereits in dieser Woche schon richtig viel erkennen kann.

Besondere Momente im ersten Trimester

Vielleicht sagt sich der ein oder andere, dass in den ersten drei Monaten doch gar nix besonderes passiert – der Bauch wächst für gewöhnlich noch nicht und spüren tut man auch nichts von dem kleinen Wurm. Aber doch: Insgesamt sind es drei Momente, die mir von den ersten 12 Wochen besonders in Erinnerung bleiben werden:

  • Feststellung bzw. Bestätigung der Schwangerschaft durch meine Frauenärztin
  • Erster Herzschlag vom kleinen Wurm
  • Erhalt des Mutterpasses

Ich denke, nun habt ihr erstmal einen guten Überblick, wie es mir in den ersten Monaten ergangen ist. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet. Mit welche typischen Schwangerschaftsbeschwerden müsst oder musstet ihr euch auseinandersetzen und gab es für euch bewegende Momente? Ich freue mich, von euch zu lesen.

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